Aktuelle Pressemitteilungen
März 2011
Warme Räume für kleines Geld
Mit einer modernen Heizungsanlage kann die nächste Heizkostenabrechnung ruhig kommen
Zwischen 28 und 45 Prozent ihres Monats-Nettoeinkommens geben deutsche Eigentümerhaushalte für ihre Wohnkosten aus. Durch strenge Winter und lang andauernde Heizperioden verschärft sich diese Belastung noch einmal deutlich. Denn Heizung und Warmwasserbereitung sind der größte Posten beim privaten Energieverbrauch. Damit die Heizkostenabrechnung am Ende der kalten Jahreszeit nicht zum bösen Erwachen wird, sollten Immobilienbesitzer in eine moderne und effiziente Heizungsanlage investieren.
Ist die Heizung älter als 15 Jahre, kann sie mit einem modernen Heizsystem nicht mehr mithalten – selbst wenn sie noch einwandfrei funktioniert und die Bewohner die gängigen Energiespartipps zum Heizen und Lüften beachten. Eine moderne Erdgas-Brennwertheizung beispielsweise erzielt einen Nutzungsgrad von bis zu 98 Prozent. Somit wird nahezu der komplette Brennstoff in Wärme umgesetzt, was bei alten Anlagen nicht der Fall ist.
Investitionskosten zahlen sich schnell aus
Der Austausch einer alten Anlage gegen eine moderne Erdgas-Brennwertheizung ist für Haushalte aller Alters- und Einkommensschichten eine lohnende Sache. Das hat die soeben erschienene Studie „IEU-Modernisierungskompass 2011“ nachgewiesen. Allein durch die eingesparten Heizkosten trägt sich die Belastung des Haushaltskontos innerhalb weniger Jahre von selbst ab.
„Die Erdgas-Brennwerttechnik ist die Heizlösung für jedermann“, so der Sprecher der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) zusammen mit Oberhessen-Gas. „So können junge Familien das Plus in der Haushaltskasse für ihre Kinder oder notwendige Anschaffungen nutzen, während einkommensschwächere und ältere Haushalte ihre Wohnkosten trotz steigender Energiepreise langfristig auf einem gleichbleibenden Niveau halten.“
Gut kombiniert: Erdgas-Brennwert und Solar
Besonders lohnenswert, wenn auch in der Anschaffung etwas teurer, ist die Kombination einer Erdgas-Brennwertheizung mit einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Denn sogar im Winter kann die Sonne einen Teil der benötigten Wärme kostenfrei beisteuern. Im Sommer deckt sie den Wärmebedarf komplett ab, so dass für die warme Dusche der Brennwert-Kessel überhaupt nicht in Betrieb gehen muss. IEU und Oberhessen-Gas resümieren: „Wer eine Erdgas-Brennwertheizung mit einer solarthermischen Anlage kombiniert, heizt klimaschonend und langfristig kostengünstig.“
Weitere Informationen zu moderner Heiztechnik gibt es im Internet unter www.moderne-heizung.de Wer seine alte Anlage gegen eine moderne, hocheffiziente Erdgas-Brennwertheizung austauscht, kann der nächsten Heizkostenabrechnung gelassen entgegensehen.
Wissenswertes zum Thema Energiesparen finden Sie im Internet unter www.moderne-heizung.de oder auf der Homepage der Oberhessen-Gas: www.oberhessen-gas.de. Weitere Informationen können Sie auch telefonisch unter der Service-Nummer 0180-3-00 64 27 (9 Cent pro Minute) erfragen.
Februar 2011
Oberhessen-Gas wurde als „Top-Lokalversorger“ ausgezeichnet
www.energieverbraucherportal.de, die unabhängige Internetseite hat den Gasversorger Oberhessen-Gas in einem aktuellen Rating als günstig und serviceorientiert bewertet. Dafür bekommt das Unternehmen gleich bei seiner ersten Teilnahme die Auszeichnung „Top-Lokalversorger 2011“.
Bei den Auswahlkriterien geht es nicht alleine um den Preis. Das unabhängige Energieverbraucherportal betrachtet bestimmte Kriterien, die die Auszeichnung als „Top-Lokalversorger“ erst ermöglichen. Servicequalität, Verbraucherfreundlichkeit und Umweltaspekte spielen zur Vergabe der Zertifizierung eine Rolle. Damit zählt das Unternehmen zu den verbraucher-freundlichsten Lokalversorgern in Deutschland und bestätigt die unter anderem serviceorientierte Leistung des Unternehmens.
Wer das Siegel erringen will, muss sich mit einer Vielzahl Mitbewerbern in 25 Bewertungskriterien messen. Neben der Preispolitik wird etwa auch das Beratungsangebot für Kunden sowie das Engagement in der Region bewertet. „Diese zugrunde gelegten Kriterien spiegeln sich auch in unseren Unternehmenszielen wieder“, so Oberhessen-Gas Geschäftsführer Herbert Kiefer, der auch für den Kunden das Gütesiegel als eine wertvolle Orientierung im Angebotsdschungel sieht. Das Siegel erhält nur, wer in allen abgefragten Kriterien einen der ersten drei Ränge belegt. Über 289 Stadtwerke und Energieversorger bewarben sich um das Siegel 2011.
Mehr zum Energieverbraucherportal unter www.toplokalversorger.de.
Februar 2011
Energie sparen beim Warmwasser
Mit Erdgas und Sonne steht ganzjährig preiswert und umweltschonend warmes Wasser zur Verfügung.
Die Lichter werden ausgeschaltet, der Kühlschrank schnell geschlossen und Computer laufen nicht mehr auf Stand-by – nur beim heißen Bad denkt kaum jemand an das Thema Energiesparen. Dabei belegt das warme Wasser nach dem Heizen der Räume Platz zwei in der Energiebilanz deutscher Wohnungen. Rund 12 Prozent ihrer Energie verbrauchen Haushalte laut der Deutschen Energie-Agentur (dena) für die Erwärmung von Trinkwasser. Wer warmes Wasser sparsam einsetzt, kann daher seine Energiekosten deutlich senken. Besonders günstig und umweltschonend ist die Kombination von Erdgas und Solar, so die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) zusammen mit der Oberhessische Gasversorgung GmbH.
Bei der Warmwasserbereitung gibt es zwei Versorgungsprinzipien: Entweder heizen viele kleine elektrische Durchlauferhitzer das Wasser am Verbrauchsort auf oder die Heizung erwärmt einen zentralen Trinkwasserspeicher, aus dem alle Verbrauchsstellen des Hauses versorgt werden. „Die zentrale Versorgung ist in den meisten Fällen die günstigere Alternative“, erklärt Bernhard Funk, Sprecher der Initiative Erdgas pro Umwelt. „Der Speicher lässt sich mit geringem Energieaufwand auf Temperatur halten.“ Grundsätzlich gilt: Je mehr Geräte mit dem zentralen Speicher verbunden werden, desto günstiger wird es. Die meisten Spül- und Waschmaschinen lassen sich beispielsweise direkt an die Warmwasserversorgung anschließen. So müssen sie das Wasser, das sie benötigen, nicht selbst mit Strom erhitzen und der Heizkessel hat eine hohe Auslastung, in der er effizient arbeiten kann. „Wer seine Erdgas-Brennwertheizung dann noch mit einer solarthermischen Anlage kombiniert, hat seine Warmwasserbereitung im Sommer wie im Winter günstig gesichert“, so Geschäftsführer, Herbert Kiefer, von der Oberhessen-Gas. Im Sommer Sonne, im Winter Erdgas.
Gerade bei der Warmwasserbereitung lässt sich die Sonne als Energiequelle sehr gut nutzen. In den Monaten von Mai bis August liefert die Sonne in Deutschland ausreichend Wärme, um den Bedarf für warmes Wasser komplett zu decken. Die Kosten für Warmwasser sinken auf nahezu Null und die Versorgung erfolgt ausschließlich durch erneuerbare Energien.
In den Übergangszeiten Frühjahr und Herbst sowie in den Wintermonaten kann die Sonne jedoch nur einen Teil der Warmwasserbereitung leisten. „Eine solarthermische Anlage deckt im Jahresschnitt rund 60 Prozent des Energiebedarfs für warmes Wasser ab. Die fehlenden 40 Prozent lassen sich durch die Erdgas-Brennwertheizung leicht, kostengünstig und klimaschonend ausgleichen“, so Bernhard Funk. Die modernen Heizkessel erzielen dank Wärmerückgewinnung aus den heißen Abgasen Nutzungsgrade von bis zu 98 Prozent. Die warme Dusche oder das heiße Bad sind damit auch im Winter gesichert.
Wissenswertes zum Thema Energiesparen finden Sie im Internet unter www.moderne-heizung.de oder auf der Homepage der Oberhessen-Gas: www.oberhessen-gas.de. Weitere Informationen können Sie auch telefonisch unter der Service-Nummer 0180-30064 27 (9 Cent pro Minute) erfragen.
Januar 2011
Richtig handeln – sparsam heizen!
Mit ein paar Handgriffen zum Start der Heizsaison bleiben die Kosten im Griff.
Die Zeit ist umgestellt, die Tage werden kürzer und kälter und in den Haushalten arbeiten die Heizkessel auf Hochtouren. Wohligwarme Räume, dabei aber keine Energie verschwenden? Wer zu Beginn und während der Heizsaison einige Tipps beachtet, kann beides haben. Mit einer effizienten, regelmäßig gewarteten Anlage und dem richtigen Heizverhalten der Bewohner ist die optimale Grundlage geschaffen, damit die Heizkostenabrechnung im kommenden Frühjahr nicht zur bösen Überraschung wird.
„Energie sparen heißt Kosten sparen“, erklärt Bernhard Funk, Sprecher der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) zusammen mit der Oberhessische Gasversorgung GmbH. „Je weniger Brennstoff man im Winter verbrennt, desto mehr Geld bleibt in der Haushaltskasse. Besonders beim Heizen ist es leicht, seinen Energieverbrauch zu reduzieren.“ Die erste Möglichkeit dazu bietet sich meist schon direkt nach der Inbetriebnahme: Machen die Heizkörper gluckernde Geräusche, hat sich Luft in den Heizungsrohren angesammelt. Das Entlüften der Heizung gehört daher zum Standardprogramm. Der SHK-Fachhand-werker informiert darüber hinaus über die Möglichkeit eines „hydraulischen Abgleichs“ (gleichmäßige Wärmeverteilung).
Das richtige Heizverhalten ist entscheidend
Sind die Räume einmal aufgewärmt, sollten sie möglichst nicht mehr komplett auskühlen, da das erneute Aufheizen sehr viel Energie benötigt. Besser ist, generell die Raumtemperatur um ein Grad zu senken. Das spart bis zu sechs Prozent beim Energieverbrauch, ohne dass der Wohnkomfort leidet. Empfehlenswert ist zudem, jeden Raum individuell seiner Nutzung entsprechend zu beheizen: das Schlafzimmer etwas weniger, das Wohnzimmer etwas mehr. Mit einer automatischen Nachtabsenkung entfällt darüber hinaus das abendliche „Herunterdrehen“. Wird gelüftet, dann nur stoßweise und bei vorzeitig abgedrehter Heizung. Generell sollten auch ungenutzte Zimmer leicht beheizt und regelmäßig gelüftet werden, damit sich keine Feuchtigkeit sammeln kann und die Schimmelbildung vermieden wird. Heruntergelassene Jalousien und Rollläden verringern bei Nacht den Wärmeverlust über die Fenster. Die Heizkörper sollten hingegen nicht zugestellt oder verdeckt werden: Steht die Couch davor oder behindert eine lange Gardine/Vorhang die Wärmeabgabe, kann die Luft im Raum nicht optimal zirkulieren. Und auch Wärme, die der Heizkörper in den Raum abstrahlt, staut sich und geht teilweise verloren.
Moderne Anlagentechnik lohnt sich
Ist die Heizungsanlage in die Jahre gekommen? Ist es ein Niedertemperatur- oder sogar noch ein Standardkessel? Dann lohnt es sich, über einen Heizungstausch nachzudenken. „Eine moderne Erdgas-Brennwertheizung zahlt sich durch die eingesparten Heizkosten von alleine innerhalb weniger Jahre aus“, so die (IEU) und Oberhessen-Gas. Das Potenzial ist groß: 71 Prozent des Energieverbrauchs eines Haushalts entfallen allein auf die Heizung. Wenn die Warmwasserbereitung einbezogen wird, sogar bis zu 85 Prozent. „Ideale Ergänzung kann eine Erdgas-Brennwertheizung zudem durch eine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung erhalten.“ Generell sollte jeder Hausbesitzer sicherstellen, dass die Heizung – ob alt oder neu – gewartet wird. Ein regelmäßiger Routine-Check durch einen Fachmann stellt die optimale Einstellung der Anlage sicher, sodass sie effizient und energiesparend läuft. Eine turnusmäßige größere Heizungswartung und -inspektion beugt zudem aufwendigen Reparaturen vor und ermöglicht den optimalen Nutzungsgrad. Bis zu fünf Prozent Energieeinsparung sind damit zu erreichen. So vorbereitet, überstehen Sie auch diesen Winter.
Wissenswertes zum Thema Energiesparen finden Sie im Internet unter www.oberhessen-gas.de. Weitere Informationen können Sie auch telefonisch unter der Service-Nummer 0180-3006427 (9 Cent pro Minute) erfragen.
Dezember 2010
Oberhessen-Gas hält Energiepreise stabil!
Friedberg, 20.12.2010 – Die Oberhessische Gasversorgung GmbH, Friedberg, hält die Erdgaspreise im nächsten Jahr bis mindestens Ende September konstant. „Damit stellen wir uns gegen den bundesweiten Trend“, so der Geschäftsführer Herbert Kiefer, „denn bundesweit erhöhen viele Gaslieferanten die Preise zum Jahreswechsel oder haben Erhöhungen für die ersten Monate angekündigt.“
Im November dieses Jahres hatte das Unternehmen die Gaspreise anpassen müssen. „Wir beobachten kontinuierlich die Preisentwicklung auf den Energiemärkten und optimieren unseren Einkauf,“ erläutert Vertriebsleiter Holger Reuss, „so dass wir unseren Kunden ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten können – sowohl bei den Komforttarifen, aber auch besonders bei unseren Internettarifen, die unsere Kunden nur online abschließen können.“ Diese Angebote sowie ein umfassender und persönlicher Service sind die Grundlage für eine faire Partnerschaft, die Oberhessen-Gas ihren Kunden als regionaler Versorger bietet.
Oberhessen-Gas steht für höchste Versorgungssicherheit und beliefert seit mehr als 30 Jahren Industrie und Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und private Haushalte im Landkreis Gießen sowie im Wetterau- und Vogelsbergkreis mit Erdgas.
Weitere Informationen zum Angebot der Oberhessen-Gas erhalten Sie unter www.oberhessen-gas.de oder telefonisch unter der Service-Nummer 0180-3-00 64 27 (9 Cent pro Minute).
November 2010
Was bringt die Heizungsmodernisierung?
Der leichte Weg zum Energiesparen
Eine neue Heizung steht bei vielen Verbrauchern nicht auf der Wunschliste, wenn es um Neuanschaffungen geht. Dabei ist effiziente Heiztechnik gerade in Zeiten niedriger Zinsen eine vergleichsweise lohnenswerte Investition, wenn man die Energiesparpotenziale betrachtet, erklärt die Initiative Erdgas pro Umwelt zusammen mit der Oberhessische Gasversorgung GmbH.
Wer ein altes Gerät mit schlechten Wirkungsgraden von etwa 65 Prozent betreibt, verschwendet viel Energie. Laut Auskunft der Initiative Erdgas pro Umwelt und der Oberhessen-Gas bringt hier eine neue Gas-Brennwertheizung bis zu 30 Prozent Energieeinsparung. Kommt zusätzlich eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung zum Einsatz, lässt sich der Verbrauch um weitere 10 Prozent reduzieren.
Am meisten sparen Hauseigentümer, wenn die Sonne auch ihren Beitrag zur Beheizung der Räume übernimmt. Insbesondere Hauseigentümer, die über eine Fußbodenheizung verfügen, haben optimale Voraussetzungen für den Einsatz dieser Technologie. So liefert die Sonne beispielsweise in den noch warmen Übergangszeiten im Frühjahr und Herbst genug Energie, um die Heizkreise im Boden, die mit niedrigerer Temperatur als ein Heizkörper arbeiten, zu erwärmen. Bis zu 45 Prozent können durch Einsatz von Gas-Brennwerttechnik und solarer Raumheizung mit gekoppelter Warmwasserbereitung eingespart werden.
Sparen können Hauseigentümer gegenwärtig auch bei der Anschaffung. Denn: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) und die KfW Förderbank unterstützen energiebewusste Modernisierer mit Zuschüssen für Gas-Brennwertheizungen mit kombinierter Solarnutzung. Die aktuellen Förderbedingungen gibt es bei der Initiative Erdgas pro Umwelt unter www.moderne-heizung.info.
Wissenswertes zum Thema Energiesparen finden Sie im Internet unter www.moderne-heizung.info oder auf der Homepage der Oberhessen-Gas: www.oberhessen-gas.de. Weitere Informationen können Sie auch telefonisch unter der Service-Nummer 0180-3-00 64 27 (9 Cent pro Minute) erfragen.
Oktober 2010
Strom aus dem Heizungskeller
Oberhessen-Gas startet Feldversuch mit Strom erzeugender Heizung.
Seit Freitag, dem 8. Oktober erproben die Gemeinde Wölfersheim und der Energieversorger Oberhessen-Gas gemeinsam ein zukunftsweisendes Stück Technik: Eine sogenannte Strom erzeugende Heizung des Herstellers EHE produziert dabei aus Erdgas besonders effizient und schadstoffarm Strom und Wärme direkt beim Verbraucher. So vermeidet die Anlage Leitungs- und Abwärmeverluste, die bei der konventionellen Stromerzeugung zwangsläufig entstehen.
Die Oberhessen-Gas macht mit dem Testgerät einen ihrer ersten Schritte in Richtung dezentrale Energieversorgung auf Basis des Prinzips hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung. Die Idee, die Abwärme eines Motor zum Heizen und zur Warmwasserbereitung zu nutzen, kommt schon lange bei Blockheizkraftwerken zum Einsatz und ermöglicht dort hohe Wirkungsgrade von über 90 Prozent. Die wesentliche Weiterentwicklung bei dem in Wölfersheim eingesetzten Modell namens WhisperGen ist die Größe: Arbeiten herkömmliche Blockheizkraftwerke erst bei größeren Gebäudekomplexen mit hohem Wärmebedarf sehr effizient, funktioniert dies bei einer Strom erzeugenden Heizung auch schon bei kleineren Immobilien mit zwei bis vier Wohneinheiten. Möglich macht das beim WhisperGen ein Stirlingmotor, der Wärme direkt in Bewegung und dann über einen Generator in Strom umsetzt. Dank Zusatzbrenner liefert das Gerät eine modulierende Wärmeleistung bis 14,5 Kilowatt sowie zusätzlich 1 Kilowatt Strom.
In der Gemeinde Wölfersheim fand die Oberhessen-Gas einen engagierten Partner: „Für uns war sofort klar, dass wir eine Immobilie aus unserem Bestand zur Verfügung stellen“, erklärt Bürgermeister Rouven Kötter. „Wir nutzen gern jede Chance, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“ Für den Feldtest verfügt die Gemeinde über ein ideales Objekt: ein Mehrfamilienhaus aus den Siebzigerjahren mit vier Wohnungen. „Als moderner Energiedienstleister möchten wir zeigen, was aktuell in Sachen Wärmeerzeugung möglich und sinnvoll ist“, begründet Herbert Kiefer, Geschäftsführer der Oberhessen-Gas, das Engagement in Sachen Strom erzeugender Heizung. Die Testinstallation enthält zusätzliche Messtechnik, mit deren Hilfe die Ingenieure des Versorgers die tatsächlichen Leistungswerte des Geräts genau prüfen wollen. „Erst wenn alle Zahlen vorliegen, können wir auch unsere Kunden optimal beraten“, erläutert Herbert Kiefer. Die Oberhessen-Gas plant, weitere Versuche mit Strom erzeugenden Heizungen durchzuführen und dabei Geräte anderer Hersteller einzusetzen, die zwar nach dem gleichen Prinzip arbeiten, aber auf anderen technischen Ansätzen basieren.
September 2010
Chance auf bezahlbaren Klimaschutz nutzen
IEU sowie Oberhessen-Gas begrüßen Anreize zur Heizungsmodernisierung im vorläufigen Energiekonzept der Bundesregierung
Mehr Förderung, steuerliche Anreize sowie Energieträger- und Maßnahmenoffenheit – für die Gebäudesanierung und somit den Wärmemarkt bietet der aktuelle Entwurf des Energiekonzepts zahlreiche positive Ansätze. Die energetische Sanierung des Gebäudebestands ist demnach der zentrale Schlüssel zur Modernisierung der Energieversorgung und zum Erreichen der Klimaschutzziele. Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) zusammen mit der Oberhessische Gasversorgung GmbH begrüßen diese Signale aus Berlin und die damit verbundene Chance, das Modernisierungstempo im Wärmemarkt deutlich zu steigern. Gleichzeitig kritisieren die IEU und Oberhessen-Gas, dass die Chancen des Erdgases für den Energiemix der Zukunft nicht ausreichend genutzt werden.
Laut Konzeptentwurf haben Eigentümer bei der energetischen Modernisierung die Wahl zwischen Maßnahmen an der Gebäudehülle, der Verbesserung der Anlagentechnik oder dem Einsatz erneuerbarer Energien. Sie können auch selbst entscheiden, in welcher zeitlichen Reihenfolge Einzelmaßnahmen durchgeführt werden. „Es ist gut, dass die Bundesregierung die Erreichung der Ziele in den Vordergrund rückt und nicht den Weg dorthin. Der dringend notwendige Umbau des Wärmemarkts kann auf dieser Grundlage für den Hausbesitzer bezahlbar bleiben, wenn er in bewährte hocheffiziente Heizsysteme investiert. Problematisch könnte allerdings die Umsetzung des Ziels hinsichtlich der Reduzierung des Wärmebedarfs durch Wärmedämmmaßnahmen um 80 Prozent bis 2050 sein. Das bedeutet hohe Investitionen des Immobilienbesitzers für die Gebäudedämmung“, so Bernhard Funk, Sprecher der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU).
Gemeinsam mit der in Aussicht gestellten verbesserten Förderung und steuerlichen Vorteilen würden die Haushalte nicht überfordert, so Funk weiter. „Heizungsmodernisierung macht Klimaschutz auch für finanziell schwächere Haushalte erschwinglich. Durch die Umstellung auf Erdgas-Brennwerttechnik können Immobilienbesitzer ihre gesetzlichen Verpflichtungen mit vergleichsweise geringen Investitionen erfüllen.“
Wie der IEU-Modernisierungskompass gezeigt hat, geht Kesseltausch eindeutig vor Dämmung. Beim Kesseltausch liegt die Investitionssumme für die Einsparung eines Kilogramms Kohlendioxid pro Jahr im Durchschnitt aller marktreifen Heizungstechniken bei 1,60 Euro. Bei der Erdgas-Brennwerttechnik sind es sogar nur 0,94 Euro. Zum Vergleich: Will man den gleichen Effekt mit der Dämmung des Hauses erzielen, sind stolze 9,11 Euro pro jährlich eingespartem Kilogramm CO2 zu investieren. Der Tausch einer alten Heizung gegen eine moderne Erdgas-Brennwertanlage kann sich durch die verringerten Heizkosten für Hausbesitzer zudem bereits nach weniger als fünf Jahren amortisieren. „Die bewährte Brennwerttechnik lässt sich problemlos mit der regenerativen Energie Bioerdgas betreiben und mit einer solarthermischen Anlage kombinieren – eine echte Option für eine nachhaltige Wärmeversorgung“, unterstreicht der IEU-Sprecher. Allen erfreulichen Signalen zum Trotz sei Erdgas in dem Konzeptentwurf, der von Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium erarbeitet wurde, nicht ausreichend berücksichtigt worden. „Dabei sprechen gute Gründe für Erdgas: Es ist der klimaschonendste unter den fossilen Energieträgern, es ist sicher und langfristig verfügbar. Erdgastechnologie ist grüne Zukunftstechnologie. Über die Brennwerttechnik hinaus arbeiten die Marktpartner an hocheffizienten Folgetechnologien. Und als Bioerdgas ist Erdgas zudem selbst eine erneuerbare Energie. Die Bundesregierung sollte diese Vorteile stärker nutzen und dem Energieträger eine zentrale Rolle in einem zukunftsorientierten Konzept einräumen“, fordert Funk.
Wissenswertes zum Thema Energiesparen finden Sie im Internet unter www.moderne-heizung.info oder auf der Homepage der Oberhessen-Gas: www.oberhessen-gas.de. Weitere Informationen können Sie auch telefonisch unter der Service-Nummer 0180-3-00 64 27 (9 Cent pro Minute) erfragen.
August 2010
Geld vom Staat: Wie ist die aktuelle Förderlage?
In Zeiten klammer Haushaltskassen setzt die Bundesregierung bei den Fördermitteln für die Heizungsmodernisierung den Rotstift an. Änderungen gibt es fast wöchentlich. Doch ob Heizungstausch oder Nutzung regenerativer Energien: Nach wie vor können Bauherren und Modernisierer von zahlreichen Angeboten profitieren. Wer jetzt handelt, kann sich attraktive Zuschüsse vom Staat sichern. Dies empfiehlt die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) zusammen mit der Oberhessische Gasversorgung GmbH.
„Wer eine veraltete Heizanlage hat, sollte mit der Modernisierung nicht länger warten“, erklärt Bernhard Funk, Sprecher der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU). „Mit der Erdgas-Brennwerttechnik steht ein hocheffizientes und bewährtes Heizsystem zur Verfügung, das dem Betreiber bares Geld spart und sich ideal mit einer Solaranlage kombinieren lässt. Zusätzlich können Modernisierer derzeit noch attraktive staatliche Förderungen nutzen.“
Die bundesweiten Förderprogramme für Neubau- und Moderwerden über zwei Einrichtungen vergeben: die KfW Bankengruppe und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die gute Nachricht für energetische Sanierer: Erst kürzlich hat der Bundestag die Fördersumme für das CO²-Gebäude-sanierungsprogramm der KfW auf 1,35 Milliarden Euro festgelegt. Damit steht zwar deutlich weniger Geld als im Vorjahr, dennoch aber eine hohe Summe an Fördermitteln zur Verfügung. Die Unterstützung wird seit 2009 auch für effiziente Einzelmaßnahmen wie den Heizungstausch gewährt. Vergeben werden zinsgünstige Kredite und Zuschüsse.
Bei der BAFA stand lange Zeit die Kesseltauschprämie auf der Kippe. Seit März ist klar: Sie wird weiter gezahlt, wenn auch reduziert. Für einen neuen Brennwertkessel in Kombination mit einer solarthermischen Anlage für Warm-wasserbereitung und Heizungsunterstützung gibt es nun 400 Euro. Dieser Zuschuss ergänzt die Basisförderung der Solaranlage, die – bei der Nachrüstung im Bestand – aktuell bei 105 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche liegt. Diese Fördermittel stammen aus dem Marktanreiz-programm (MAP) zur Umsetzung des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG). Das Gesetz schreibt unter anderem vor, dass Neubauten einen Teil ihres Wärmebedarfs über erneuerbare Energien abdecken müssen.
Neben der bundesweiten Förderung haben einige Länder und Kommunen eigene Programme aufgelegt, die sich zum Teil mit den Mitteln des Bundes kombinieren lassen. Zudem können Handwerksleistungen, wie sie beim Heizungstausch entstehen, seit Kurzem anteilig von der Steuer abgesetzt werden. Die Fördermittel-Auskunft der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) auf www.moderne-heizung.info bietet einen idealen Überblick über das vielfältige Angebot an finanziellen Unterstützungen. Modernisierer müssen lediglich ihre Postleitzahl und einige Eckdaten zu ihrer Immobilie eingeben sowie ein paar kurze Angaben zur geplanten Modernisierungsmaßnahme machen. Auf einen Klick erhalten sie eine individuelle Aufstellung der zur Verfügung stehenden Programme mit kurzen Beschreibungen der Förderung und der Kombinationsmöglichkeiten.
Die Website www.moderne-heizung.info bietet darüber hinaus zahlreiche Informationen zu effizienter Heiztechnik.Wissenswertes zum Thema Energiesparen finden Sie im Internet unter www.moderne-heizung.info. Weitere Informationen können Sie auch telefonisch unter der Service-Nummer 0180-3-00 64 27 (9 Cent pro Minute) erfragen.
14. Juli 2009
Untersuchung belegt, neue Heizung rechnet sich
Moderne Erdgas-Heizungen schonen Geldbeutel und Umwelt
Um langfristig hohen Energiekosten wirksam begegnen zu können, ist die Investition in eine moderne Erdgas-Brennwertheizung nach Angaben der ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. die mit Abstand effizienteste Maßnahme. Nach einer Untersuchung des Darmstädter Instituts für Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) rechne sich ein neuer Erdgas-Brennwertkessel bereits nach etwa 5,4 Jahren. Untersucht wurde dabei ein Einfamilienhaus mit 111 m2 Wohnfläche und einem in den Jahren zwischen 1949 und 1957 üblichem Wärmeschutz. Im Gegensatz dazu rechnen sich andere Maßnahmen zur Energieeinsparung wie der Austausch von Fenstern oder die Dämmung von Dächern und Wänden erst nach mehr als 10 beziehungsweise 12 und 13 Jahren. Neben den Kostenaspekten ergeben sich aus dem Austausch eines alten Heizkessels gegen ein modernes Erdgas-Brennwertgerät auch weitreichende ökologische Nutzeffekte, wie die Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen. Besonders hoch fällt die Reduzierung des CO2-Ausstoßes dann aus, wenn ein alter Heizkessel gegen eine moderne Erdgas-Brennwertheizung ausgetauscht wird: Im Vergleich zu den Emissionen bei einem Ölverbrauch von 3.000 Litern pro Jahr entstehen dann rund drei Tonnen Kohlendioxid weniger.
Brennwert-Geräte haben einen besonders hohen Nutzungsgrad, da dem bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampf ein großer Teil seiner Wärme entzogen wird. Der Wasserdampf im Abgas bindet Wärme, die bei konventioneller Heiztechnik ungenutzt mit dem Abgas abgeführt wird. Kühlt man jedoch das Abgas (durch Kontakt mit dem kälteren Wasser des Heizungsrücklaufs) bis unter die Taupunkttemperatur ab, kondensiert der Wasserdampf und die in ihm gebundene Wärme wird frei. Außerdem hat Erdgas den geringsten Kohlenstoffanteil und somit die geringsten Kohlendioxidemission.
Ein weiterer Vorteil moderner Erdgas-Heizungen ist die hohe Flexibilität bei der Wahl des Aufstellungsorts. Im Gegensatz zu klassischen Heizkesseln stehen Erdgas-Brennwertheizkessel auch als kompakte wandhängende Geräte zur Verfügung. Darüber hinaus lassen sich grundsätzlich alle marktgängigen Erdgas-Heizgeräte als Dachheizzentrale installieren. In diesen Fällen kann die Aufstellfläche im Wohn- oder im Hobbyraum voll und ganz für andere Zwecke genutzt werden. Außerdem erfordern Dachheizzentralen keinen Schornstein – es genügt hierbei ein relativ kurzes Abgasrohr. Nicht zuletzt lassen sich moderne Erdgas-Brennwertheizungen auch problemlos mit erneuerbaren Energien wie Sonnenkollektoren kombinieren und auf diese Weise die Heizkosten halbieren.

17. April 2009
Thermografieaktion erfolgreich abgeschlossen
Infrarotbilder vom Wohnhaus zeigen Schwachstellen auf.
Im Februar dieses Jahres waren im Auftrag der Oberhessische Gasversorgung GmbH (Oberhessen-Gas) aus Friedberg Thermografen im Versorgungsgebiet unterwegs und machten für 174 Gebäudeeigentümer ganz besondere Aufnahmen. Denn statt herkömmlicher Fotoapparate setzten die Experten Infrarotkameras ein. Die Technik stellt verschieden Oberflächentemperaturen in unterschiedlichen Farben dar. Mit Hilfe solcher Bilder können Fachleute die Dämmeigenschaften der Gebäudehülle im Detail beurteilen und eventuelle Schwachstellen identifizieren. Auch Konstruktionsfehler oder bauliche Mängel deckt eine Thermografie schonungslos auf. Das Verfahren bilde also die Basis für eine weit reichende Optimierung der eigenen vier Wände. Nur wer die Schwachstellen – Experten sprechen von Wärmebrücken – kennt, kann Gegenmaßnahmen ergreifen – sprich die Dämmung der Immobilie zielgerichtet verbessern.
Die Experten machten mindestens vier Bilder pro Objekt. Anschließend erläuterten sie die Ergebnisse ihrer Untersuchungen und gaben gleich noch Tipps, wie mögliche Mängel am sinnvollsten zu beheben sind. Dank dieser Informationen haben die Teilnehmer der Thermografieaktion die Chance, zukünftig jede Menge Energie zu sparen.
In diesem Jahr organisierte die Oberhessen-Gas nun schon zum dritten Mal eine Thermografieaktion. Bisher schon zum dritten mal diese Aktion. Insgesamt nutzten schon rund 500 Gebäudeeigentümer das Angebot, um sich ein "ganz besonderes Bild" von ihrem Häuschen zu machen.
Weitere Information erteilt Energieberater Frank Fiek, Telefon 06031 7277-35, E-Mail: f.fiek@oberhessen-gas.de, www.oberhessen-gas.de
17. April 2009
Geld für Energiesparer
Förderprogramme der Oberhessen-Gas
Energie sparen lohnt sich! Auch in Zeiten in denen die Energiepreise fallen, wie gerade jetzt. Die Oberhessen-Gas hilft dabei. Etwa mit dem Förderprogramm für Heizungsumsteller. Wer seine alte Heizung gegen eine modere austauscht und dabei von einem anderen Energieträger zu Erdgas wechselt, erhält einen Bonus. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Zahl der Wohneinheiten und liegt zwischen 400 und 1.125 Euro. Bedingung ist, dass die alte Heizungsanlage mindestens 15 Jahre alt ist und ein effizientes Brennwertgerät eingebaut wird. Entschließt sich der Eigentümer dann noch zusätzlich die Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung oder die Heizungsunterstützung einzusetzen, steigt der Förderbetrag auf bis zu 1.875 Euro.
Wasser mit Erdgas zu erwärmen, vermeidet im Vergleich zu Strom jede Menge CO2. Daher ist es sinnvoll, die Spülmaschine direkt mit warmem Wasser aus der Leitung zu versorgen, wenn das Warmwasser mit Erdgas bereitet wurde. Diese Sparmaßnahme bezuschusst die Oberhessen-Gas mit 25 Euro. Einen ähnlich guten CO2- Spareffekt bietet auch der Erdgas-Wäschetrockner. Dies bestätigt auch „Stiftung Warentest“ die den Geräten einen energiesparenden und umweltschonenden Betrieb bescheinigt. Die Oberhessen-Gas unterstützt die Anschaffung eines solchen Gerätes mit 50 Euro.
Zusätzlich fördert die Oberhessen-Gas auch Erdgasfahrzeuge. Zwei neue Modelle, der VW Passat und der Opel Zafira gehen extrem sparsam mit dem alternativen Treibstoff um und beheben auch das letzte Manko von Erdgasfahrzeugen: Dank ihrer auf Erdgas optimierten Turbomotoren sind die beiden beliebten Klassiker so durchzugsstark wie Benziner. Zusätzlich zu den günstigen Unterhaltskosten profitieren Erdgasfahrer aus dem Liefergebiet der Oberhessen-Gas auch noch durch 250 Kilogramm Erdgas, die an der Erdgastankstelle in Wölfersheim getankt werden können. Einzige Gegenleistung: Die Fahrzeugbesitzer müssen einen Erdgasfahrzeug-Aufkleber am Fahrzeug anbringen.
Weitere Informationen erteilt Energieberater Frank Fiek, Telefon 06031 7277-35, E-Mail: f.fiek@oberhessen-gas.de, www.oberhessen-gas.de.
August 2008
Oberhessen-Gas auf Tour - Wanderausstellung in Limeshain
Mit einer Ausstellung zum Thema „Energieeffizienz - Sparpotentiale aufzeigen und Klima schützen“ wandert die Oberhessische Gasversorgung GmbH (Oberhessen-Gas) durch die Städte und Gemeinden in ihrem Liefergebiet.
In der Zeit vom 11. August bis 5. September 2008 zeigt die Oberhessen-Gas in der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Limeshain mit Hilfe informativer Schautafeln verschiedene Möglichkeiten, den CO2-Ausstoß mittels optimaler Energieeffizienz zu mindern.
Einige Infotafeln gehen näher auf das Dauerthema „Energieausweis“ ein. Zudem erklärt die Ausstellung das Prinzip und die Vorteile der Schwachstellen-Analyse von Gebäuden per Infrarotaufnahmen (Thermografie). Nicht zuletzt sind natürlich Beispiele moderner Gasgeräte zu sehen, die sehr effizient mit der eingesetzten Energie umgehen und so Kosten und CO2-Ausstoß reduzieren.
Die Oberhessen-Gas bietet neben diesen umfassenden Informationen auch ganz konkrete Hilfe an. Zum Beispiel können Sie bei der Oberhessen-Gas auf kompetente Unterstützung bei der Erstellung des - ab Mitte 2008 für viele ältere Gebäude vorgeschriebenen - Energieausweises setzen.
Dem aktuellen Thema um CO2 Emissionen, Klimawandel und Energieeffizienz, tragen die Oberhessen-Gas-Fachleute mit der durchgeführten Vortragsreihe zum gleichen Thema Rechnung. Mit der Wanderausstellung touren sie durch die von Oberhessen-Gas versorgten Städte und Gemeinden und informieren über dieses Thema in einer Vortragsreihe. In Limeshain findet dieser Vortrag am 30.10. um 18:00 Uhr im Sitzungssaal der Gemeindeverwaltung statt.
Ab diesem Jahr erweitert die Oberhessen-Gas das Beratungsangebot in Limeshain um einen ‚Beratungsabend’. Hierzu steht Ihnen in regelmäßigen Abständen ein Mitarbeiter der Oberhessen-Gas zur Beantwortung von Fragen, Energieberatung und auch zur Aufnahme von An-, Um- oder Abmeldungen in der Gemeindeverwaltung zur Verfügung.
Natürlich können Sie sich dort auch über das neue Förderprogramm informieren. Ab dem 1. Juni 2008 bietet die Oberhessen-Gas eine neue Förderung an. Bis zu 450 Euro Doppelgewinn können Sie von der Oberhessen-Gas bekommen, wenn Sie z.B. von Öl oder Strom - als bisherige Wärmeerzeugungsenergie - zum hoch effizienten Erdgas wechseln und Ihre Heizungsanlage gegen eine neue hocheffiziente Gas-Brennwertheizung austauschen.
Bei der Kombination mit einer Solarthermischen Anlage steigt die Förderung auf 750 Euro.
Die jeweiligen Termine für den „Beratungsabend“ werden in den örtlichen Nachrichtenblättern veröffentlicht. In der Gemeinde Limeshain ist der nächste Termin für den 16. Oktober 2008, zwischen 16.00 – 18.00 Uhr vorgesehen.
Fragen beantwortet der Energieberater der Oberhessen-Gas, Frank Fiek, Telefon: 06031 7277-35
Juli 2008
Heizung Sanieren, Doppel-Gewinn Bonus kassieren
Die alte Heizung durch ein modernes Brennwertgerät mit Solaranlage zu ersetzen, ist jetzt besonders günstig. Dank des lukrativen Förderprogramms der Oberhessischen Gasversorgung GmbH.
Veraltete Heizungsanlagen belasten die Geldbeutel ihrer Betreiber und die Umwelt gleichermaßen. Solchen Energieverschwendern hat die Oberhessen-Gas den Kampf angesagt und ein interessantes Förderprogramm aufgelegt, das Hauseigentümer zur Modernisierung animieren soll: Wird bei der Sanierung einer mehr als 15 Jahre alten Heizung von einem anderen Energieträger auf Erdgas umgestellt und kommt ein modernes Erdgas-Brennwertgerät der an der Aktion teilnehmenden Gerätehersteller zum Einsatz, zahlt die Oberhessen-Gas einen Bonus ab 450 Euro, gestaffelt nach der Zahl der beheizten Wohnungen. Lässt der Hausherr zusätzlich eine Solarthermieanlage installieren, steigt der Zuschuss.
Einfamilienhausbesitzer können für Ihre Heizungs-sanierung bis zu 750 Euro von der Oberhessen-Gas einkalkulieren, wenn sie ein Brennwertgerät plus Solaranlage zur Brauchwassererwärmung einbauen lassen und die Förderbedingungen erfüllen.
Zugegeben, eine Heizungssanierung kostet trotz der Zuschüsse richtig Geld. Aber der Staat gewährt über die KfW Förderbank zinsgünstige Darlehen für klimafreundliche Heizungen. Außerdem sollte man bei der Rentabilitätsberechnung berücksichtigen, dass die Energiepreise auch weiterhin steigen werden. Und je teurer die Energie, desto höher die Rendite einer Solaranlage.
Weitere Informationen und die genauen Förderbedingungen gibt es im Internet unter www.oberhessen-gas.de und www.kfw-foerderbank.de
Fragen zum Thema beantworten gerne die Energieberater der Oberhessen-Gas unter Telefon: 06031 7277-35. Informationen finden Sie auch im Internet unter www.oberhessen-gas.de
April 2008
750 Euro Zuschuss für ein Brennwertgerät
Heizungsmodernisierer, die von einem veralteten Gas- oder Ölheizgerät auf Brennwert umsatteln und dabei auch Solarwärme nutzen, können einen Zuschuss von 750 Euro beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragen. Wer beispielsweise 10 Quadratmeter Kollektorfläche zur Heizungsunterstützung installieren lässt, bekommt zu den 750 Euro noch 1.050 Euro dazu. Die Initiative Erdgas pro Umwelt empfiehlt allen Interessierten, rasch zuzuschlagen, da die Mittel begrenzt sind.
Unnötig Energie und Geld verheizt: Öl- und Gasheizungen ohne Brennwerttechnik
Wenn Hauseigentümer und Mieter unter hohen Energieverbräuchen leiden, liegt die Ursache für dieses Übel in den meisten Fällen im Heizungskeller: ein veralteter Kessel. Die Initiative Erdgas pro Umwelt informiert, wie Haushalte mit energiesparender Technik dem kostentreibenden Übel Abhilfe schaffen können.
Im Gegensatz zum Automobil, das mit hohen Verbräuchen unter Umständen auch Fahrfreude mit viel PS verspricht, verhält es sich bei der Heizung umgekehrt: Nur ein altes Gerät benötigt viel Energie und bringt dabei mehr Frust als Lustgewinn. In Deutschland heizen die meisten Haushalte mit Erdgas oder Heizöl, doch leider nicht immer mit Geräten, die dem Stand der Technik entsprechen. Die Initiative Erdgas pro Umwelt, informiert, dass noch immer herkömmliche Niedertemperaturgeräte (NT-Technik) in deutschen Häusern überwiegen, auch wenn Erdgas-Brennwertgeräte bei Neu-Installationen mittlerweile führend sind. Die Brennwerttechnik entzieht dem Abgas Wärme, so dass etwa 15 Prozent Einsparung gegenüber der NT-Standardtechnik erzielt wird. Wird zusätzlich noch eine Solarwärmeanlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung installiert, können sich die Einsparpotenziale durchaus verdoppeln.
Wer noch nichteinmal mit NT-Technik heizt, sondern es immer so gerade geschafft hat, die Anforderungen des Schornsteinfegers zu erfüllen, der verschwendet mitunter bis zu 40 Prozent Energie, die teilweise aus dem Schornstein verheizt wird, teilweise den Keller übermäßig erwärmt. Solche Anlagen sind unter Klimaschutzgesichtspunkten regelrechte CO2-Schleudern.
Laut Aussage der Initiative Erdgas pro Umwelt ist die Investition in neue Heiztechnik eine lohnende Angelegenheit, denn welche Bank verspricht schon Sparquoten von 15 bis 40 Prozent? Die Initiative empfiehlt Hauseigentümern, den Rat des Heizungsbauers einzuholen und sich über die Einsparpotenziale beraten zu lassen, insbesondere dann, wenn das Gerät älter als zehn Jahre ist.
Informationen über Erdgas-Brennwerttechnik und Solarwärme gibt es auch bei der Initiative Erdgas pro Umwelt unter www.moderne-heizung.info oder 0 18 02/34 34 52 (6 Cent pro Gespräch).
Berlin und Essen, 10.04.2008
Februar 2008
Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz
Der Energiebedarf steigt weltweit deutlich an. Die Folgen sind eine weitere Verknappung der fossilen Energieressourcen sowie ein Anstieg der Umwelt belastenden Emissionen. Aus energie- und umweltpolitischen, aber auch volkswirtschaftlichen Gründen sind daher Maßnahmen zur Energieeinsparung sowie zur Energieeffizienzsteigerung unabdingbare Forderungen. In der neuen Broschüre "Energie Erdgas: Effiziente Technik und Erneuerbare Energien" der ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. werden aktuelle und zukünftige Möglichkeiten zur Senkung von Energieverbrauch und Emissionsreduktion vorgestellt.
Erdgas spielt in der umweltbewussten Energieversorgung eine Schlüsselrolle: Es ist der emissionsärmste fossile Energieträger und kann zudem in vielen Anwendungen Energieträger ersetzen, die höhere Umweltbelastungen verursachen. Ein weiterer Erfolgsfaktor sind die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten - etwa bei der Heizung, Warmwasserbereitung, Kälte- und Stromerzeugung sowie als Kraftstoff - und der hohe Anwendungskomfort. Nicht zuletzt ermöglicht Erdgas sinnvolle Kombinationen mit Erneuerbaren Energien wie Solarwärme, Gaswärmepumpen oder Biogas. Die niedrigen Emissionen von Erdgas sind auf den hohen Wasserstoffanteil zurückzuführen. Denn Wasserstoff verbrennt rückstands- und emissionsfrei zu Wasser und gilt daher als Energie der Zukunft. Erdgas als wasserstoffreichster fossiler Energieträger kann daher in idealer Weise die Brückenfunktion für den Übergang zur Wasserstoffwirtschaft übernehmen.
Dementsprechend hat Erdgas schon heute eine große Bedeutung. So stellt es mit einem Anteil von 47 Prozent die wichtigste Säule in der Wohnungsbeheizung in Deutschland dar. Und die breite Anwendung dieses Energieträgers ist nach Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe auch langfristig gesichert, denn die heute bekannten Vorkommen reichen noch für viele Jahrzehnte. Diese Reichweite wird sich durch die Beimischung von Biogasen ins Erdgasnetz weiter erhöhen.
Wie Erdgas heute und in Zukunft entscheidende Beiträge zur Energieeinsparung und zur Schonung der Umwelt leisten kann, zeigt die neue ASUE-Broschüre an konkreten, praktischen Beispielen auf. Sie hat daher für Politiker, Schulen, Energieversorger, SHK-Fachbetriebe, Architekten, Fachplaner, Schornsteinfeger sowie für alle Nutzer von Energie einen hohen Informationswert. "Energie Erdgas: Effiziente Technik und Erneuerbare Energien" kann über den Verlag Rationeller Erdgaseinsatz, Postfach 25 47, 67613 Kaiserslautern, Fax: (06 31) 360 90 71, zum Preis von 0,50 Euro pro Exemplar zuzüglich Verpackung, Versandkosten und Mehrwertsteuer (Mindestbestellwert 10 Euro) bezogen werden. Einzelexemplare sind bei der ASUE, Tel.: (06 31) 360 90 70, E-Mail: info@asue.de, kostenfrei erhältlich. Zudem kann die Broschüre als PDF-Datei von der ASUE-Homepage unter www.asue.de aus der Rubrik "Umwelt- und Klimaschutz/Veröffentlichungen" herunter geladen werden.
Mai 2007
Was kosten Dusche und Vollbad?
Heizung und Warmwasserbereitung sind die "Energie-Großverbraucher" im Haushalt. Rund 90 Prozent des gesamten Haus-Energiebedarfs entfallen auf sie. Während der Heizenergiebedarf der Gebäude durch den Austausch veralteter Heizkessel und verbesserte Dämmung seit Jahren rückläufig ist, bleibt der Energie- und Wasserbedarf für Warmwasser konstant hoch oder zeigt sogar ansteigende Tendenz. Der Grund: Die Sanitärausstattung der Wohnungen wird immer besser und die Lebensgewohnheiten ändern sich. Tägliches Duschen ist heute für viele Menschen selbstverständlich. Deshalb sind Energie sparende und kostengünstige Lösungen für die Erwärmung von Trinkwasser gefragt.
Wer über die Kosten für Warmwasser nachdenkt, sollte neben den Anschaffungskosten für die Warmwasserbereitungs-Systeme vor allem die Energiekosten berücksichtigen, denn sie fallen nicht einmalig an, sondern belasten als verbrauchsgebundene Kosten kontinuierlich die Haushaltskasse. Die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch, Kaiserslautern, hat nun in einem Vergleich die verbrauchsgebundenen Kosten für eine Dusche und für ein Vollbad mit Strom und Erdgas gegenübergestellt. Betrachtet wurden dabei die Wasser- und die Energiekosten.
Für diesen Vergleich wurden zwei gängige Warmwasserbereitungs-Systeme ausgewählt: eine zentrale Warmwasserbereitung mit Erdgas (Speichersystem mit indirekt beheiztem Trinkwasserspeicher) und ein mit Strom betriebener Durchlauferhitzer. Für einen Kubikmeter Trinkwasser sind rund 1,70 Euro (einschl. MwSt., ohne Grundpreis) zu zahlen. Daraus ergeben sich für eine Dusche (50 Liter) Wasserkosten in Höhe von 9 Cent und für ein Vollbad (120 Liter) von 20 Cent. Als Energiebedarf wurde für das erdgasbetriebene System von 2,85 kWh (Dusche) und von 6,82 kWh (Vollbad), beim elektrisch betriebenen System von 1,69 kWh (Dusche) und von 4,05 kWh (Vollbad) ausgegangen. Für die Energiepreise wurden bei Strom 18,5 Cent/kWh und bei Erdgas 6,0 Cent/kWh ermittelt.
Daraus resultieren beim Vollbad Gesamtkosten in Höhe von 95 Cent bei elektrischer Warmwasserbereitung gegenüber 61 Cent bei der Warmwasserbereitung mit Erdgas. Beim Duschen betragen die Kosten 40 Cent (Strom) beziehungsweise 26 Cent (Gas) - das entspricht einer Ersparnis von rund 50 Euro pro Jahr für eine Person, die täglich einmal duscht. Für Erdgas sprechen außerdem die deutlichen Umweltvorteile: Die Verbrennung ist schadstoffarm und Erdgas muss nicht - anders als Strom - mit großen Verlusten in Sekundärenergie umgewandelt werden.
Mai 2007
Energieverbrauch oder -bedarf
Zwei Varianten des Energieausweises
Ab 2008 muss beim Verkauf oder der Neuvermietung eines Wohngebäudes ein Energieausweis vorgelegt werden. Darin wird auf einen Blick zu erkennen sein, ob es sich um eine sparsame Immobilie oder um eine Energieschleuder handelt. Die Oberhessische Gasversorgung GmbH informiert Haus- und Wohnungsbesitzer über ihre Pflichten und über die verschiedenen Varianten des Ausweises.
Energieausweise können auf zweierlei Weise ausgestellt werden: Grundlage der verbrauchsorientierten Variante ist der Energieverbrauch, den die Bewohner der Immobilie in den letzten Jahren hatten. In diese Werte fließt also auch das Verhalten der Bewohner ein. Wenn diese beispielsweise besonders warme Räume bevorzugten oder bei gekippten Fenstern heizten, so hat dies eine schlechtere Einstufung des Gebäudes zur Folge.
Der bedarfsorientierte Ausweis dagegen betrachtet allein die vorhandene Bau- und Heiztechnik: Aus der Qualität von Heizungsanlage sowie Wärmeschutz wird der Heizwärmebedarf des Gebäudes ermittelt – unabhängig vom Verhalten der Bewohner. Diese Variante ist etwas aufwändiger zu erstellen, schließlich reicht nicht nur ein Blick auf die Heizkostenrechnungen.
Vorgeschrieben ist ein bedarfsorientierter Energieausweis nur bei Gebäuden mit weniger als fünf Wohneinheiten, die vor 1978 gebaut und seither nicht energetisch saniert wurden. Bei größeren, jüngeren sowie energetisch sanierten Gebäuden besteht eine Wahlfreiheit zwischen beiden Ausweisarten. Laut Oberhessische Gasversorgung GmbH haben auch alle Hausbesitzer die freie Wahl, die schon vor dem 1. Januar 2008 einen Energieausweis ausstellen lassen.
Energieausweise sind zehn Jahre lang gültig. Immobilienbesitzer sollten darauf achten, dass der ausstellende Fachhandwerker oder Ingenieur entsprechende Berechtigungsnachweise vorlegen kann.
Beide Ausweisvarianten werden Hinweise auf Modernisierungsmaßnahmen enthalten, mit denen der energetische Zustand der Immobilie verbessert werden kann. Nicht zuletzt aus diesem Grund erwartet die Oberhessische Gasversorgung GmbH, dass die Einführung von Energieausweisen wichtige Impulse zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden setzen wird.
Im Rahmen der Heizungsmodernisierung wird speziell die energiesparende Kombination Gas-Brennwert und Solar zu einer deutlich besseren Einstufung von Altbauten führen – sowohl im Verbrauchs- als auch im Bedarfsausweis. Zum Thema „Brennwert und Solar“ bietet der Initiativkreis Erdgas & Umwelt eine kostenlose Broschüre an. Zu beziehen unter: Telefon-Hotline 0 18 02/34 34 52 (6 Cent pro Gespräch) oder Internet www.ieu.de
April 2007
Vom Energiefresser zum Leichtgewicht
Viele Hauseigentümer haben das Energiesparpotenzial ihres Gebäudes noch nicht ausgenutzt. Dabei lässt sich ein Altbau sogar zum Niedrigenergiehaus umrüsten.
Nach einer Untersuchung des Instituts Wohnen und Umwelt (IWU) kann beispielsweise in einem typischen, freistehenden Einfamilienhaus aus den Baujahren 1949-1957 der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser gedrittelt werden: Vor der Sanierung betrug der Endenergiebedarf des Beispielhauses jährlich 305 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche, nachher nur noch 109 Kilowattstunden. Das Gebäude hat insgesamt eine Wohnfläche von 101 Quadratmeter, so dass der Energieverbrauch im Jahr über 30.000 Kilowattstunden beträgt. Solche Häuser kommen laut Auskunft des BGW in ganz Deutschland noch sehr häufig vor. Daher ist eine mustergültige Sanierung, die den Energieverbrauch drastisch senkt, für diese Hauseigentümer dringend zu empfehlen.
Was wurde unternommen, um von den hohen Verbrauchswerten herunterzukommen? Zunächst wurde eine neue Heizung geplant. Dabei legten die Experten für die Berechnung ein Erdgas-Brennwertgerät zugrunde. Laut Auskunft des BGW setzt die Mehrheit beim Neukauf einer Erdgasheizung auf diese Technologie. Zum besseren Wärmeschutz ließen die Fachleute die Außenwand, das Dach und die Kellerdecke dämmen. Die bestehenden Fenster ersetzte man gegen eine 2-Scheiben-Wärmeschutzverglasung. Durch die genannten Maßnahmen konnte der Energieverbrauch bereits von jährlich 305 auf 131 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche reduziert werden, also um 67 Prozent. Beim betrachteten Gebäude bedeutet das eine Einsparung von 17.574 Kilowattstunden. Wer noch mehr sparen möchte, kann laut Empfehlung des BGW zusätzlich das warme Wasser mit einer thermischen Solaranlage erzeugen. Diese lässt sich mit der Brennwertheizung einfach kombinieren. Dadurch sinkt der Energiebedarf jährlich auf 109 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche: Das entspricht einem Drittel des ursprünglichen Energiebedarfs und einem Verbrauch von nur 11.009 Kilowattstunden. Dieser Wert ist so gut, dass er die Neubau-Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) an den Primärenergiebedarf um 13 Prozent unterschreitet.
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| Weitere Informationen unter : Service / Aktuelles oder Wärme-Kraftstoff / Gebäudeenergieausweis!!!! |
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02.10.06
Auf Erfolgskurs: Erdgas-Brennwert und Solar
Immer mehr Solarwärmeanlagen werden auf deutschen Dächern installiert. Und immer mehr Gas-Brennwertanlagen sorgen für Heizung und Warmwasser. Beide Arten der Wärmeerzeugung haben mehr miteinander zu tun, als auf den ersten Blick zu vermuten wäre. Über das perfekte Zusammenspiel von Gas-Brennwert und Solar informiert der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW).
Mehr als 2,5 Millionen Gas-Brennwertheizungen verrichteten laut Auskunft des Initiativkreises Erdgas & Umwelt Ende 2005 ihre energiesparenden Dienste in Deutschland. Jedes Jahr kommen über 300.000 dazu – in Neubauten oder im Zuge der Heizungsmodernisierung. Auch Solarwärmeanlagen erleben einen Boom: Rund 100.000 wurden 2005 neu installiert und bald schon wird die Millionen-Schwelle installierter Quadratmeter Kollektorfläche überschritten werden, informiert der Bundesverband Solarwirtschaft.
Diese Wachstumsraten sind kein Zufall, denn sowohl Brennwert- als auch Solarwärmenutzung bietet Vorteile: Im Sommer lässt sich der gesamte Warmwasserbedarf im Haus solar abdecken. Der Heizkessel kann in dieser Zeit geschont werden. Unwirtschaftliches, kurzes An- und Ausschalten wird vermieden.
Jede Solaranlage ist auf eine Basisheizung angewiesen: Übers Jahr gesehen ist die Sonne nicht in der Lage, alleine den Warmwasserbedarf, geschweige denn den Heizwärmebedarf im Haus zu decken. Eine Gas-Brennwertheizung ist daher der ideale Partner. In der Übergangszeit kann sie sich dank der modulierenden Betriebsweise flexibel und schnell dem schwankenden Wärmebedarf anpassen.
Die Kombination Gas-Brennwert und Solar ist eine seit Jahren technisch ausgereifte Möglichkeit zur energiesparenden und umweltschonenden Wärmeerzeugung.
Informationen gibt es bei der Oberhessische Gasversorgung GmbH unter der Telefonnummer 0180 3006427 oder im Internet unter www.oberhessen-gas.de.
Bild: BGW
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Erdgasfahrzeuge für jeden Einsatz
Mit inzwischen über 30 erdgasbetriebenen Fahrzeugmodellen – vom Pkw bis zum schweren Nutzfahrzeug – haben die führenden Automobilhersteller auf die steigende Nachfrage und die strengeren Bestimmungen der EU-Luftreinhalteverordnung reagiert.
Anlässlich der 61. IAA Nutzfahrzeuge, die vom 21. bis zum 28. September 2006 in Hannover stattfindet, präsentieren nahezu alle führenden Hersteller auf ihren Ständen Fahrzeuge mit Erdgasantrieb. So sind beispielsweise der für den Handwerksbetrieb ausgestattete VW Caddy Kastenwagen EcoFuel, der Opel Combo Kastenwagen 1.6 CNG mit Spezialeinbau für die Heizungs- und Sanitärbranche und der Fiat Doblò Cargo Natural Power in Hannover zu sehen.
Transporter mit Erdgasantrieb nehmen auf der Ausstellung einen besonderen Stellenwert ein, denn sie bieten in betriebswirtschaftlicher Hinsicht deutliche Vorteile gegenüber Dieselfahrzeugen. Mit Erdgas lassen sich nicht nur die Kraftstoffkosten um bis zu 50 Prozent senken, sondern auch die verschärften Bestimmungen für die Luftqualität einhalten. Seit Anfang 2005 gelten EU-weit deutlich strengere Grenzwerte für Feinstaub, 2010 greift zudem die zweite Stufe der EU-Luftreinhalteverordnung: Sie setzt strenge Grenzwerte für Stickstoffdioxid in der Atemluft fest. Dieses gesundheitsschädliche Gas entsteht in Dieselmotoren, unabhängig davon, ob sie mit Partikelfilter ausgestattet sind oder nicht. Auf Betreiber von Dieselfahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs, der kommunalen Dienstleister und im innerstädtischen Lieferverkehr wird die nächste Kostenlawine zurollen, denn ohne teure Nachrüstungen drohen vor allem in Ballungszentren Fahrverbote. Erdgasfahrzeuge dagegen stoßen fast keinen Feinstaub aus und weisen die niedrigsten Emissionen von Stickoxiden auf.
Um jederzeit einsatzbereit zu sein, fahren inzwischen immer mehr Fahrzeugflotten mit Erdgas. Rund 39.000 Erdgasfahrzeuge sind bereits auf Deutschlands Straßen unterwegs, darunter etwa 1.300 Omnibusse und 6.700 Lastkraftwagen. Eine Zahl, die sich ebenso wie das Tankstellennetz mit derzeit mehr als 670 Erdgaszapfsäulen kontinuierlich erhöht.
Informationen gibt es bei der Erdgasfahrzeug-Hotline der Oberhessische Gasversorgung GmbH unter der Telefonnummer 0180 1440000.
Gutes Klima zu jeder Zeit
Die Wohnung richtig lüften
Für die Behaglichkeit in den vier Wänden ist in erster Linie die optimale Raumtemperatur verantwortlich. Doch auch frische Luft, nicht zu feucht und nicht zu trocken, trägt zum Wohlbefinden bei. Hierfür sorgt ein gutes Zusammenspiel von Heizung und Lüftung. Der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) hat einige Tipps zusammengestellt, wie das Wohlfühl-Raumklima mit möglichst wenig Energieverbrauch erreicht werden kann.
Lüftungsverhalten im Sommer
Im Sommer hat die Heizung Pause. In dieser Zeit geht es darum, möglichst wenig Wärme in die Räume zu lassen. Der BGW rät, Fenster oder Terrassentüren früh morgens und spät abends jeweils mehrere Minuten weit zu öffnen. Positiver Nebeneffekt: Die kühle Frischluft senkt gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit in den Räumen. An heißen und schwülen Tagen sollten Türen und Fenster möglichst geschlossen bleiben.
Angemessen lüften im Winter
Im Winter produziert eine moderne Erdgasheizung immer so viel Wärme, wie im Haus benötigt wird. Einzelraumthermostate regeln die Wunschtemperatur in jedem Raum individuell und clevere Kesselsteuerungen sorgen dafür, dass die Wärmeerzeugung mit geringem Energieverbrauch verbunden ist.
Der BGW warnt davor, ungenutzte Zimmer im Winter auskühlen zu lassen. Um Feuchte- und Schimmelschäden zu vermeiden, sollten auch diese Räume leicht temperiert und täglich gelüftet werden. Die richtige Lüftung im Winter: Täglich vier Mal stoßlüften, bei Frost jeweils zwei bis drei Minuten, bei Plusgraden fünf bis zehn Minuten. In dieser Zeit sollte die Heizung abgedreht sein.
Richtig heizen im Frühling und Herbst
In den Übergangszeiten sind moderne Gasbrennwertanlagen durch die modulierende Betriebsweise in der Lage, ihre Leistung auf den geringen Heizwärmebedarf an einem Frühlings- oder Herbstabend herunter zu drosseln. Für das Lüften gilt in dieser Zeit: mindestens vier Mal täglich rund zehn bis 15 Minuten.
Von stundenlang gekippten Fenstern rät der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) ab. An Sommertagen gelangen auf diese Weise Wärme und Feuchte in die Räume, während der Heizperiode wird wertvolle Wärme verschwendet.
Informationen gibt es bei der Oberhessische Gasversorgung GmbH unter der Telefonnummer 0180 3006427.